Ubuntu Linux (Live Version) von USB Stick booten


Ein USB Stick ist i.d.R. bereits mit FAT16 formatiert und braucht daher nicht extra formatiert werden. Ansonsten hilft das HP USB Disk Storage Format Tool. Ubuntu als ISO Downloaden und auf den USB Stick entpacken. Dann mit Syslinux den USB Stick bootfähig machen: syslinux -f usb-drive:. BIOS umstellen, so dass von USB gebootet wird. Hier liegt die Hürde, weil nicht alle BIOS-Versionen das Booten vom USB Stick unterstützen bzw. beherrschen.

  1. #1 by Uwe Briegert - August 31st, 2006 at 12:33

    Leider funzt der Link zu dem Thema Syslinux nicht.
    Wo gibt es den aktuellen Link?
    Geht auch formaierung mit Fat32?

  2. #2 by Lars Schenk - August 31st, 2006 at 12:41

    Der Link war fest auf die Version 3.11 gelegt und da es inzwischen eine neuere Version gibt (3.20) ergab der Link einen 404 – sorry. Ich habe den Link nun allg. auf den Folder geändert damit’s unabhängig von der Versionsnummer ist.

  3. #3 by Christian - September 30th, 2006 at 18:19

    Diese Anleitung funktioniert so nicht.
    Selbst wenn man die Datei isolinux.cfg in syslinux umbenennt, geht es nicht.
    Kopieren aller Dateien von /isolinux nach root füht auch nicht zum Ziel.
    Ideen ?

  4. #4 by Lars Schenk - September 30th, 2006 at 18:48

    Wieso isolinux.cfg in syslinux umbenennen? Mit syslinux wird per “syslinux -f usb-drive:” der usbstick (oder ein anderes Medium) bootfähig gemacht (siehe: http://syslinux.zytor.com/). Bei mir hat es funktioniert – evtl. liegt’s bei Dir am Bios? Evtl bibt’s eine Fehlermeldung, dir Dir ggf. weiterhelfen könnte.

  5. #5 by Christian - Oktober 1st, 2006 at 11:10

    Hallo,
    prinzipiell hast Du recht. Habs inzwischen zum Laufen gebracht. Es war bei mir allerdings noch ein wenig Finetuning nötig. Vielleicht wussten das ja schon alle ausser mir, dass man das so machen muss. Aber sicherheitshalber poste ich mal, wie es bei mir geklappt hat :
    Hab im Prinzip die Anleitung unter
    http://ubuntuforums.org/showpost.php?p=1062799&postcount=100
    abgearbeitet. Live CD auf Stick kopieren, das syslinux-Ding durchziehen.
    Man musste noch die Files aus dem /isolinux/ auf die oberste Ebene (also in meinem Fall von H:\isolinux nach H:\ verschieben). Dann die Files casper/vmlinuz
    casper/initrd.gz
    install/mt86plus
    auch nach H: verschieben. Anschliessend wie bei die isolinux.cfg in syslinunx.cfg umbennen und alle Einträge mit casper/ und install/ editieren. isolinux.bin kann man löschen. Files in den Verzeichnissen bin/ und programs/ kann man auch löschen.

  6. #6 by Sonja - März 23rd, 2007 at 12:27

    Hallo, hab die Anleitung (sowohl die ganz einfache als auch die längliche) ausprobiert, und auch Anleitungen gefunden (siehe: https://help.ubuntu.com/community/Installation/FromUSBStick), bei denen man [-s] als Parameter eingeben soll (btw: was bedeutet das -f, auf http://syslinux.zytor.com/ steht dazu nichts), aber es funktioniert nicht. Weder mit syslinux-3.20 noch 3.36. Es sollte ja in der obersten Ebene des Sticks ldlinux.sys erzeugt werden, laut der Ubuntu-Hilfeseite..

    Wenn ich syslinux -f G: ausführe, bekomme ich aber auch keine Bestätigung, nur eine Fehlermeldung, wenn ich das Kommando falsch eingebe, sollte da was kommen?

  7. #7 by Neubsi - April 11th, 2007 at 14:31

    Hi Leute, hab nen einfachere Möglichkeit gefunden.
    Verwende Ubuntu 6.10

    Das ISO auf den Stick entpacken, /isolinux/isolinux.cfg ins root kopiern, dann in syslinux.cfg umbenennen und Alles ausser den Zeilen:

    DEFAULT /casper/vmlinuz
    APPEND file=/cdrom/preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/casper/initrd.gz ramdisk_size=1048576 root=/dev/ram rw quiet splash –

    löschen.

    dann mit syslinux -f usb_drive: bootfähig machen, fertig!

    /bin, /programs, /install, kann man löschen, werden nicht mehr benötigt…

    greetz

  8. #8 by Rasmus - April 17th, 2007 at 15:43

    Morgen miteinander!

    Ich habe es mit der Methode probiert, die am 1. Oktober beschreiben wurde (die etwas kompliziertere), klappt auch alles, Ubuntu 6.10 startet und alles ist fein.
    NUR: es wurden keine Maus und Tastaturtreiber geladen.
    Was kann ich als unversierter Computermensch tun?
    PS: hatte das gleiche Problem auch als ich versuchte DSL (damn small linux) vom Stick aus zu starten. Liegt es vieleicht an der falschen verwendung von syslinux , oder muß ich die treiber extra auf den stick kopieren? Uaahh helft mir!

    Mit freundlichsten Grüßen
    ich

  9. #9 by Rasmus - April 17th, 2007 at 16:09

    PPS: Es sind sowohl PS/2 Maus als auch Tastatur, und beim start von der Live/CD werden sie auch erkannt.

  10. #10 by Marcel - Mai 7th, 2007 at 21:10

    Hallo,

    Ich habe auch mehrere Tuts ausprobiert und habe es dann schlussendlich geschafft. Ich habe mir das ganze in ein bash skript verpackt. Bei mir hat es soweit funktioniert, aber ich übernehme keine garantie dafür:).
    http://pastebin.ca/475944

  11. #11 by Anonymous - Juli 9th, 2007 at 09:50

    Hallo,

    klappt das ganze auch unter Windows Vista und komplett ohne Linux? Dieses syslinux läuft ja nur unter Linux.

    Ich habe aber derzeit kein Linux und keine freie CD zur Verfügung. Ich habe nur Windows Vista und einen 1 GB USB-Stick.

    Geht das dort auch?

  12. #12 by Heiko - August 5th, 2007 at 12:18

    Danke für den Beitrag vom 7.mai und dem Link http://pastebin.ca/475944 .
    Da ich noch keine Ahnung von Linux habe wollte ich nun wissen,wie das mit dem Skipt funktionieren soll.Kann den Text in Editor reinkopieren und dann?

    Gruß

  13. #13 by Marcel - August 8th, 2007 at 20:24

    Hallo,

    Das Skript läuft nur unter Linux! Ich habe es unter Ubuntu getestet, sollte aber auch unter anderen Linuxen laufen wenn alle notwendigen Programme installiert sind.

    Das Skript einfach in den Editor kopieren. Aufpassen aber das die Zeilenumbrüche am richtigen ort sind!!(am einfachsten wenn man oben rechts auf reinen Text umschaltet(direktlink: http://pastebin.ca/raw/475944 )).
    Dann das Skript irgendwo abspeichern, ich nehme jetzt als beispiel /home/marcel/mkUbuntuUsbBootImage.sh . Danach folgenden Befehl zuerst ausführen:
    chmod +x /home/marcel/mkUbuntuUsbBootImage.sh
    Danach (falls ubuntu):
    sudo /home/marcel/mkUbuntuUsbBootImage.sh –install-prereqs
    Bei folgendem Schritt werden ALLE Daten auf dem Usb Stick dann gelöscht:
    sudo /home/marcel/mkUbuntuUsbBootImage.sh –create /dev/sdX /media/cdrom

    ->Entweder muss die Ubuntu CD eingelegt werden oder ein image gemountet werden. Das ist der zweite Pfad der angegeben werden muss(hier /media/cdrom als beispiel). Der Pfad /dev/sXX muss auf die Gerätedatei des UsbSticks zeigen. Welche das ist findest du über den Befehl dmesg heraus:
    dmesg | grep scsi | tail -n 1
    Dort steht dann in etwa sowas:
    [287068.588000] sd 2:0:0:0: Attached scsi generic sg2 type 0

    In dem Fall ist der Name sg2, das ergibt dann den Pfad /dev/sg2 .

    Ich hoffe es war verständlich

    Gruss

  14. #14 by manuel - November 25th, 2007 at 13:49

    saubere sache! festplatte raus und schon hat man ein absolut lautloses notebook.
    aber wie kann ich jetyt die einstellungen von ubuntu speichern_
    mfg

  15. #15 by #Reaper - November 28th, 2007 at 11:31

    Hi,
    würde mich auch mal interessieren, wie ich Einstellungen etc. speichern kann, ohne Linux (Ubuntu) zu installieren. Weil ich denke mal, dass nach der Installation Ubuntu an eine Hardware angepasst ist, und somit nicht mehr so direkt portable ist, oder?

    Btw: Wie hat es Ubuntu Live-CD eigentlich geschafft, die passende Auflösung für meinen TFT zu finden, wo doch der nur Analog angeschlossen ist..? :O

    MfG
    #Reaper

  16. #16 by WinUser - Dezember 15th, 2007 at 11:40

    Hi,

    also bei mir hat am Besten die EINFACHE Variante von Neubsi (11.04.07) funktioniert (mit Ubuntu 7.1).

    Meine Vorgehensweise als Empfehlung für Windows Nutzer mit weniger Erfahrung (etwa 10 min Aufwand):

    1. Die beiden Tools (im Zweifel Ubuntu)herunterladen:
    - HP USB Formatierungstool herunterladen und installieren
    - Syslinux in der neuesten Version als .zip herunterladen und entpacken

    2. Das HP Formatierungstool öffnen und mit den Standard Einstellungen auf dem gewünschten USB Stick durchführen, um alle Dateien zu löschen und das korrekte Format zu haben (FAT 16)

    3. Nun die Ubuntu .iso Datei in einem Packprogramm öffnen (z.B. WinRAR), auf entpacken klicken und den USB Stick als Ziel auswählen. Das dauert evtl. ein wenig. Anschließend sollten auf dem USB Stick jede Menge Ordner und Dateien in der ersten Hierarchieebene sein.

    4. Die isolinux.cfg aus dem Ordner /isolinux/isolinux.cfg ins Root, also die erste Hierarchieebene kopieren (dies macht man vor allem deshalb, da Linux Textdateien anders abspeichert als Windows. Alternative: Neue Datei erstellen und im Linux Format abspeichern).
    Die Datei in syslinux.cfg umbennen und mit einem geeigneten Texteditor öffnen (nicht geeignet ist der normale Windows Editor notepad, geeignet ist z.B. PSPad. Es sollte nun eine Datei mit vielen Zeilen angezeigt werden und keine komischen Quadrate wie beim Öffnen mit notepad).
    Die Datei so anpassen, dass nur noch stehen bleibt und dann speichern:
    DEFAULT /casper/vmlinuz
    APPEND file=/cdrom/preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/casper/initrd.gz quiet splash –
    (hinter dem splash stehen zwei „-„ hintereinander)

    5. Jetzt kommt syslinux dran. Das zip am Besten auf die Festplatte in einen Ordner entpacken (z.B. C:\SL). Jetzt die Eingabeaufforderung öffnen (Start -> Ausführen -> „cmd“ immer ohne Anführungszeichen eintippen) und in den Ordner navigieren (für mein Beispiel kann man „C:“ eingeben, dann „cd \“, dann „cd SL“). Nun „cd win32“ eingeben im Anschluss das berühmte syslinux -f „Laufwerksname des USBSticks“: (einmal Doppelpunkt hinter dem Laufwerksbuchstaben – es könnte als z.B. „syslinux -f F:“ sein).

    6. Der USB Stick ist nun bereit. Rechner neu starten und irgendwie in das Boot Menü kommen (z.B. mit F12 oder einer anderen Taste, die beim Start vorgeschlagen wird). Den USB Stick auswählen und Ubuntu starten. Nun kann man z.B. auch mit nur einem DVD Laufwerk unter Ubuntu Dateien brennen, ohne es installieren zu müssen.

    Viel Erfolg!

  17. #17 by luke - Dezember 25th, 2007 at 01:06

    Hallo.
    Also ich absoluter Linux-Anfänger aber ich habe den Tip von Winuser befolgt und es klappte auf Anhieb:-)
    danke nochmals.

    A B E R:
    ich kann auf den usb stick nichts speichern da er nur als read only angezeigt wird.
    ich wollte beispielsweise deutsch als sprache nachinstallieren aber wie gesagt der kann auf dem stick nix speichern?!?!?!
    ich habe irgendwo gelesen auf fat32 zu formatieren,jedoch läuft linux dann nicht mehr vom stick.

    Kann mir jemand helfen?
    Das wäre super:-)
    Vielen lieben Dank.
    Grüße Luke

  18. #18 by Virtual - Dezember 28th, 2007 at 23:56

    An die Lieben daheim…

    Man könnte zum speichern der Dateien entweder einen 2ten Stick, oder eine 2te Partition benützen..

    Speichern der Anwendungseinstellungen ist nen Bisschen aufwendiger, aber der Stick (bzw die Partition) wird als read only gemountet..
    Is ja klar, sonst könnte es böse Überraschungen geben.

    Aber als Inspiration:
    Die meisten Leute haben bereits ein Windoof System.

    Wem die Benützung einer VMWare Sandbox zu aufwendig ist,
    dem kann ich an dieser Stelle noch http://www.moka5.de empfehlen.

    Einfachstes starten und kein böses Erwachen!

    mfg

    cedric.ziel (allesdurchatersetzen) gmail.com

  19. #19 by Bootsy - Januar 2nd, 2008 at 12:10

    Hiho,

    hier findet Ihr eine super Anleitung, wie man ein persistentes (Einstellungen werden gespeichert) Ubuntu 7.10 auf einem USB Stick installiert.

    Es geht auch für Windows User, da die Ubuntu Live CD benutzt wird, um das ganze durchzuziehen.

    Link:

    http://www.pendrivelinux.com/2007/09/28/usb-ubuntu-710-gutsy-gibbon-install/#more-243

    Bei mir läuft das einwandfrei. Ihr könnt dann sogar euer Linux auf dem USB Stick per eingebauter Ubuntu Updatefunktion immer aktuell halten :-)

  20. #20 by Luca - April 11th, 2008 at 16:32

    Hi, (funktionierende simple Anleitung)

    da ich es hasse ständig Install CDs zu brennen (gerade bei netzwerkinstallationen) habe ich für euch folgende super simple Anleitung:

    Benutzt habe ich die 9 MB Mini-ISO von ubuntu 7.10.

    Mit dem beschriebenen HP Tool http://www.pctipp.ch/downloads/dl/32594.asp auf FAT formatieren.

    Syslinux http://www.kernel.org/pub/linux/utils/boot/syslinux/ herunterladen.

    Auf dem Stick den Ordner syslinux erstellen. In diesen kopiert ihr den gesamten Inhalt der boot-CD. Ich habe diese einfach mit WinRAR entpackt.
    isolinux.bin löschen.
    isolinux.cfg in syslinux.cfg umbennen. Es muss nichts mehr bearbeitet werden.

    Nun mit Syslinux (im WIn32 Ordner die EXE) den Stick bootfähig machen: syslinux.exe -f laufwerkbuchstabe:

    Nun im Zielsystem das BIOS entsprechend konfigurieren und fertig!

  21. #21 by derwaldmann - Mai 2nd, 2008 at 10:25

    Hi Luca,

    und wo muss dann das Linux ISO-File hin (in welches Verzeichnis)?

  22. #23 by Jürgen - Juni 18th, 2008 at 15:35

    @Posting 23
    das ist nonpersistent also wird nichts gespeichert.

    Das is ne aktuelle persistente Version
    http://www.pendrivelinux.com/2008/02/13/pendrivelinux-2008-install-from-windows/

  23. #24 by Rico - Juli 24th, 2008 at 15:00

    hm. bei mir will er nur bis zum laden der vz. danach lande ich im initramfs.

    hat dafür jemand eine lösung?

    probiert hab ich schon alle schritte

  24. #25 by Ogel Portschowski - August 19th, 2008 at 14:49

    Die beschissenen Snapshots über jedem Link nerven echt wie Sau – völlig bekloppt, muss man jeder idiotischen Idee hinterherlaufen?

  25. #26 by Ogel Portschowski - August 19th, 2008 at 14:59

    Und natürlich denken hier ALLE Kommentatoren zu kurz mit Ihren Kindergehirnen – selbstverständlich will man seine USB-Installation nicht nur mit persistenten Daten haben, sondern diese auch VERSCHLÜSSELN, nicht wahr? Warum Computer-leute immer nur einen Schritt nach dem anderen denken können ist mir ein Rätsel.

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