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Verfallsdaten von Festplatten und USB-Sticks

26. September 2006 von Lars Schenk

Ich kann sie nicht mehr zählen - die 2.5″ IDE Platten die mir hier abrauchen - und zwar herstellerübergreifend. Einfach ekelig diese kleinen Sardinenbüchsen. Also will ich sie auch nicht mehr sehen diese “Sollbruchstellen”… Eine konventionelle RAID-Lösung ist auf dem System nicht realisierbar, drum wollte ich besonders schlau sein und installierte den aktuellen Ubuntu-Server und den aktuellen VMWare-Server auf einen 1GB USB-Stick (geht gerade so drauf!). Die VMs liegen auf einer Sambafreigabe… “Feine Sache” dachte ich mir, da geht Dir das Host System nicht wieder so schnell platt wie zuvor mit der 2,5″ Platte und deutlich leiser ist’s obendrein.

Mein USB-Stick hat lebenslange Garantie (in Deutschland jedoch nur 10 Jahre) und die Anwendungen für USB-Sticks sprießen ja wie Plize - also liege ich mit meinem “Ubuntu/VMWare-Server on a Stick” genau im Trend.

Aber leider falsch gedacht - denn bei meiner geplanten Anwendung würden recht häufig Schreibzugriffe auf den Flash-Speicher erfolgen, was die Lebenserwartung drastisch senkt. Mehr dazu gibt es hier zu lesen. Wirklich erschreckend, wenn man das liest - ist ja noch schlimmer als die Sardinenbüchse in 2.5″… Also muss ich mir wohl was anders einfallen lassen. Vielleicht ist Diskless Booting hier ein Ansatz.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 26. September 2006 um 18:05 Uhr von Lars Schenk veröffentlicht. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Kategorie: Miscellaneous, tech-recipes
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